Menschenmahl
Früchtemahl,
so gelb und rot
auf
dem Hüttentische –
selberbacknes
Knabberbrot und
ein
Freund von echtem Schrot,
Weib
und Kind voll Frische –
drückt
dich Trübsal, Not, Verdruss,
komm
-
hier
knackt sich manche Nuss!
*
Frucht
und Brot erhält uns frisch,
steht
nur Blümlein Liebe
treu
auf unsrem Hüttentisch –
steht
nur Blümlein Lieb beim Brot,
oh
–
da
hat es keine Not!
*
Ihr
Lieben – was ich an Euch vermisse? -
Ihr
übt mir zu wenig Euer Gebisse.
Ihr
haltet’s zu sehr mit dem Brühen und Brauen,
drum
könnt Ihr auch so wenig verdauen.
Ja
– Zähn im Mund und Geduld im Magen –
so
könnt Ihr mich,
kann
ich Euch vertragen.
*
Denk,
Mitwelt, denk:
Ein
Land, in dem ein Jäger lebt, Wildtiere schmausend,
kann
zehn der Hirten Lebensweide sein,
hundert
der Ackrer können drauf gedeihn –
und
Gärtner – denkt und danket, Freunde:
Tausend!
*
Gusto