Donnerdrein, Du Erdensohn! Komm hervor aus dem Gewohn!
Farbe musst Du mir bekennen – Du versteh, ich meine Blut –
innig in der Brust muss brennen, was Dein Haupt, Dein Handel tut.
Auf aus all der Pein – in den Kampf hinein!
Über all die Wichte halte Dich nit auf –
Deine Schritte richte nach des Blutes Lauf,
thu es nit verhocken in dem dumpfen Haus,
wenn die Lüfte locken –
Raus!
Wichte sitzen in der Kammer, kümmern sich um jeden Schiss,
wichtig tut auch noch ihr Jammer – oh du Kammerkümmernis!
Grauer wird ihr Blut und grauer, denn die Luft im Sittenloch,
die wird stinkig in der Dauer –
raus –
denn sonst erstickst Du noch.
Nur wo Wetter droht, wird dein Blut dir rot!
Aber in dem Weichen wirst auch Du ein Wicht,
musst auch Du erbleichen – Bube, weiche nicht!
Lern die Stürme loben und den frischen Straus,
wenn die Wetter toben –
Raus!
Ohne Kampf in Saus und Braus muss das Herz verderben!
Drum in Deinen Kampf heraus – oder, in dem dumpfen Haus:
ducken, mucken, sterben. – Wer nicht kämpfen will, verdorrt –
Raus,
Gesell, an Deinen Ort!
Kampf ist uns Glück! Friede – nimmt‘s zurück!
Ringen unser Leben, Wachsen unser Heil –
und dies Leben eben hält kein Krämer feil.
Bursche, soll was lachen, lass den satten Graus
und aus all den Sachen –
RAUS!!!