28. September
Ein Artikel über den Monte Verità von 1903, soeben entdeckt:
Wagner and the Return to Nature
A Utopian society has established itself in Ascona, a little place on the borders of Italy and Switzerland. This little society, which numbers thirty-eight individuals, seeks to solve the problem of how to live happily. The members are pledged to observe certain simple rules of living, which they have carried out now for three years. They eat no meat, but live principally on fruits and herbs. and they wear one simple garment only, and no hats. There are sixteen women in the sect. They know no laws save those of nature. and they amuse themselves with Wagnerlan music. The founder of the colony is a Belgian. Each new member is initiated on his finding sufficient money to buy a plat of land, by the cultivation of which he is expected to support himself.
London Daily Mail. San Francisco Call, Vol. 94, 22. Juni 1903, Nr. 22, S. 3. Quelle: California Digital Newspaper Collection.
9. September
Arnold Ehret (1866-1922)
Der Ernährungsforscher und -lehrer brachte die Monte-Verità-Fruchtdiät zur Reife. Nach seinem 49-Tage Fasten-Weltrekord wurde er ab 1914 in USA Pionier der Health Food-Bewegung.  Auf Monte Verità führte er 1907-14 eine "Schule für leibliche und geistige Diätetik". Unter seinem und Gräsers Einfluss machte auch Hermann Hesse einen  längeren Fastenversuch in den Bergen von Ascona.

*
Ehret den Ehret, der doch manch
Gutes getan hat,
der uns zum Fasten ermuntert und zu vernünftiger Speise.
Jeder doch diene dem Ganzen auf seine eigene Weise,
gebe den Andern, was er so einsam erkannt hat.
Ehret den Ehret, er kam aus den Schwarzen Wäldern
heraus in das hellere Licht, wusste sein wissen zu keltern -
ehret ihn im Gedicht!

Hermann Müller
2. September

Max Schulze-Sölde, Mitglied der Landkommune Grünhorst,
schreibt 1932 in ‚Utopia' zum Thema:
2. September
Der Maler und Dichter Artur Streiter, 1905-46,
Freund Gusto Gräsers
-
Streiter kam aus der kommunistischen Jugendbewegung ...
2. September
-
Zivilisation führt zur Erdumwälzung. Stehen wir vor einer Naturkatstrophe?“ So schrieb Ernst Ostweg 1932 in seiner Zeitschrift ‚Utopia‘.
2. September
-
3 Wortbilder von Gusto
29. August

Monte Verità - Sanatorium der Utopien

Auszug aus "Gelebte Utopien - Siedlungsprojekte der Lebensreform" - 2021, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Von Veronika Erl
28. August

Ausstellung zur Lebensreform
(2019)
im Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein in Witzenhausen

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Ein kleiner Bildbericht
28. August
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Eine neue Rezension des Films "Monte Verità" von 2021
aus "DIE WELT"
28. August
ERANOS
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Die akademische Fortsetzung des Monte Verità.
25. August

Doering, Friederike

Monte Verità - „Hippies der Jahrhundertwende“?

18. August
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Ein kleiner Überblick über
Gustos graphisches Werk
18. August
Eine kleine Auswahl an Ausstellungen zu Gusto Gräser
-
(Alle Ausstellungen und andere Wirkungen wie Pressestimmen, ... im Einzelnen sind hier zu finden)
8. August

Pressestimmen aus Hamburg von 1911
"Vom hohen Geniessen" und "Schwärmer"
4. August
L'Illustré (2019):
Busson François:
Monte Verità, la colline aux hippies
4. August

Der nackte Sonnendoktor

An Naturheiler Arnold Rikli schieden sich die Geister. Seine ganzheitliche Therapieform mit Nacktbaden verwirklichte er in einer eigenen Heilanstalt. Nicht in der Schweiz, sondern im heutigen Slowenien. Das inspirierte, denn der Monte Verità geht letztlich auf Rikli zurück.

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von Michael van Orsouw
1. Mai
Erinnerungen an Gusto
von seiner Nichte Eugénie Kofranek-Kovács
27. April
Die Lietzenburg auf Hiddensee und der Monte Verità

Hiddensee wurde Ende des 19. Jahrhunderts von  Künstlern als Ort der Kontemplation und Metropolenflucht entdeckt. Die unberührte Landschaft, verkörperte in der Industriegesellschaft eine „heile Welt“. Daraus wurde die Lietzenburg 1904 vom Maler Oskar Kruse-Lietzenburg errichtet.? Auf dem Gelände befinden sich 6 historische Holzhütten. 3 der von Max und Käthe Kruse errichteten Pavillons sind um die 100 Jahre alt .

Käthe wurde wahrscheinlich vom Monte Verità inspiriert. Dort lebte und malte sie ab 1904 zuerst in einer  „Licht-Luft-Hütte“ wie der heute noch bestehenden Casa Selma, die zum naturnahen Konzept der Gemeinschaft gehörte. Bis 1909 im nahegelegenen kleinen Vogelfängerturm Roccolo. So knüpfen die 3 Kruse-Pavillons eine Verbindung der Lietzenburg zu Monte Verità.

Der Aufenthalt von Käthe Kruse auf dem Monte Verità wirft ein neues Licht auf den Monte Lietzenburg und dessen Geländepavillons.


Siehe Reisebericht vom März 2022.